9. afm-GT 2007 - Kurzbericht
Aus afm kopierter Bericht von Robert Riesenberger.
Meine afm-GT 2007 in Kurzfassung und nicht korrekturgelesen (bitte ergänzen):
Nachdem ich meinen Gixxer am letzten Drücker doch noch fahrbereit
bekommen hab, konnte doch noch mit ihm an der GT teilnehmen. Also bin ich
am 1. Mai (ein Feiertag) tatsächlich um 6 Uhr aufgestanden um rechtzeitig
am Treffpunkt zu sein. Ich hatte noch irgendwas von 7:00 in Erinnerung.
Es war ziemlich frisch in der Früh, und mit dem neu aufgezogenen
Gebrauchtsupercorsa hinten hätts mich am Weg zur Tankstelle gleich drei mal
fast aufs Maul gelegt. Gleich beim ersten Abbiegevorgang nach rechts
*wusch* Hinterreifen weg. Böser Reifen. Ganz böser kalter Reifen. Dann die
nächste Links natürlich etwas zarter, kein Problem. Auf der
Autobahnauffahrt dann gleich zweimal hintereinander, zuerst links und dann
gleich rechts. *wusch* und ich schau meinem mit Fliegenleichen verdreckten
Scheinwerfer genau ins Lamperl. Böser Reifen. Ganz böser kalter Reifen.
*knurr* Wie auch immer, ich komme doch noch gesund im 10. Bezirk an und
dort bin ich abgesehen vom Organisator auch gleich mal der erste. Das ist
gut, denn dann kann ich den saudreckigen Gixxer auch gleich mal ein wenig
waschen. Was man für die GT nicht alles auf sich nimmt... :-)
Nach und nach treffen dann die weiteren Teilnehmer am Treffpunkt ein und es
wird noch der ein oder andere Kaffee getrunken, getschickt und getratscht.
Auch der Smartie ist mit fahrbereiter Monster da. Fein.
Los gehts.
Der Alex Schwarz übernimmt die Führungsposition und legt
überraschenderweise ein für eine GT ziemlich zügiges Tempo vor. Meine
zaghaften Versuche ihn zu bremsen, schlagen fehl. Aber es schaffen trotz
dem alle bis zum nächsten Treffpunkt, dem Bahnübergang vor dem Hals
dranzubleiben.
Dort trifft dann auch der Tourguide der nächsten Etappe, Chris Ka(r)ner,
ein, und es geht weiter. Franz STAR Starhan -der dankenswerter Weise den
Lumpensammler gespielt hat- und ich lassen uns ein wenig zurückfallen, um
dann mit leicht erhöhtem Tempo der Gruppe nachzufahren. Doschauher, der
Reifen grippt. Braver Reifen, braver warmer Reifen. :-) In Pernitz treffen
wir dann auf weitere Teilnehmer, nämlich iirc den Andy Dunkl und seinen
Harley-Freund, der aber zum Glück mit seiner X11 unterwegs ist. Wieder wird
getschickt und gelabert, aber bald gehts weiter, mit Chris als Leader in
Richtung Sieding und Puchberg. Chris legt ein super Tempo vor und es macht
sehr viel Spass, ihm dort zu folgen. Auch die schwachmatischen
Dosentreiber, wie der lächerliche Audidepp, mit seinem auf S4
hergerichteten TDi-Stinker, der unter Ausnutzung der gesamten
Fahrbahnbreite versucht hat, sich nicht überholen zu lassen, oder der
Schwachmat, der aus Chris und mir scheinbar eine Kühlerfigur machen
wollte. Ich lasse dem Gixxer also freien Lauf und mir fällt wieder auf, wie
schön es ist, mit viel aber kontrollierbarer Leistung unterwegs zu sein.
Eine Kehre, ein Ka(r)ner auf Kilofazer vor Dir, ein Gixxer unter Deinem
Hintern, der Kurvenausgang schön weit. *GAAS* Du spürst den Wheelspin aber
es grippt und daher reisst es bei 11k den Gixxer auch aufs Hinterrad,
*klack* Zweier rein, leicht vom Gas, Vorderrad wieder am Boden, nächste
Kurve in Sicht, anbremsen, Einser rein, Kupplung kommen lassen, Heck wird
leicht, umlegen und es geht von vorne los. Sehr fein das. Wir fahren
weiter, der Andy Dunkl übernimmt für ein kurzes -offenbar sein
Haus- Stück die Führung, wir bleiben hinten. Die ein oder andere Kurve
nimmt er auch ordentlich schräg und flott, im engen Abschnitt schwächelt
der Kollege jedoch ein wenig, da muss ich leider wieder vorbei. *g*
In Schlöglmühl muss ich mich kurz von der Gruppe trennen, da wohnt ein ganz
lieber Bekannter, den ich _unbedingt_ auf ein paar Minuten besuchen muss.
Nach diesem Kurzbesuch bin ich dann der Gruppe in Richtung Payerbach durchs
Höllental nachgefahren.
Das Höllental. Eine meiner Lieblingsstrecken, die jedoch an diesem Tag von
einem richtigen Haufen Sautrotteln in Dosen frequentiert wurde. Ich war
garnichtmal _soo_ schnell unterwegs, eher zügig, aber trotzdem hatte ich
auf diesem doch recht kurzen Stück sage und schreibe DREI echte
Notbremsungen durchzuführen. Die erste, weil so eine slowakische §$%$§ in
ihrem 5er-Kombi meint, einfach gaaaanz gemächlich aus dem Parkplatz
rauszufahren, ohne auf den Verkehr zu achten. DAS war knapp. Blöde Fu chtel.
Der zweite Patient war überhaupt ein ganz intelligenter. Aber so richtig.
Nach der S-Kombination über die kleine Brücke kommt eine Rechts, in der
diese Burgenlandlermissgeburt einfach ganz lässig zurückschob. Das muss man
sich mal vorstellen, man kommt schön mit Zug und schräg aus einer Rechts
und hat ein zurücksetzendes Auto vor sich. Ging sich um Haaresbreite aus,
und der Idiot schaut einem nur deppat an und fragt, warum man sich aufregt.
*ahrgl* Heut ist nicht Höllentaltag, also etwas langsamer. Tja, und das war
gut so, denn nach dem Tunnel steht plötzlich ein weisser Ungarntransporter
quer auf meiner Fahrspur. Ich bin wirklich froh, mittlerweile das Bremsen
und mich selbst halbwegs im Griff zu haben. Kurz vor der letzten Kreuzung
zur KK lauf ich auf einen Waco-Belederten Racer auf, der mich mit wildem
Gefuchtel und Geblinke zum Überholen nötigte. Mein freundliches Winken war
ihm glaub ich wurscht, aber ich war froh, seine Gedanken nicht gehört zu
haben. Jedenfalls hab ich den Jörg schlaxn Schlager dann an der Kreuzung
freundlich begrüsst und wir sind gemeinsam zum Treffpunkt Kalte Kuchl
gefahren, wo auch schon die restliche Truppe und die restlichen Steirer auf
uns warteten.
Gut, kaufen wir uns noch schnell einen Kaffee und da Torterl, während der
Jörg mitten am KK-Parkplatz sein Fahrwerk beginnt einzustellen. Und zwar so
richtig, mit Federvorspannung, Zug- und Druckstufe. Meine etwas lauteren
Hinweise, dass er jetzt wohl unter 6 Minuten fahren wird, wurden von dem
ein oder anderen staunend zur Kenntnis genommen. *g*
Im Konvoi gehts dann weiter über den Oxinger, den ich mit Chris in etwas
verschärfterer Gangart nehme, um dem Racingschlaxen nicht im Weg
herumzustehen. Hat funktioniert, wir mussten nicht allzulang warten. Der
Alex Brandner fuhr mit dem Karl Dall noch zur Tankstelle in St.Ägyd, und es
ging sich wunderbar aus, dass die letzten Nachzügler übern Ox gerade
ankamen, als der Alex mit dem Tanken fertig war. So mussten wir an der
Tankstelle nicht warten. Gutes Timing. :-)
Eher ereignislos gehts dann weiter über Halltal nach Mariazell, dort das
übliche Tankchaos, Getratsche und Gelabere. Der Dunklsche Freund
verabschiedete sich in Richtung Frau und Harley, da er noch eine Ausfahrt
mit seiner Angetrauten zu absolvieren hatte.
Franz konnte den Schissrand an Smarties Reifen nichtmehr sehen, und bot ihm
an, Motorrad zu tauschen. So fuhr der Smartie mit der Fazer und der Franz
mit dem Monster, wobei ich nicht weiss, welches Motorrad mir da mehr leid
tut. Ob es nun die Fazer ist, die nicht weiss, wie ihr geschieht, oder die
Monster, die eh schon mit ausgelutschtem Fahrwerk zu kämpfen hat, und
plötzlich nicht nur massig mit Franz selbst, sondern auch noch mit seinem
GAAAS zurechtkommen muss... :-)
Schreiner legt in Anbetracht der Tatsache, dass er mit Merci hinten drauf
unterwegs ist, eine ziemlich heftige Pace vor Keine Frage, einen schönen
sauberen Strich, aber sehr (zu?) schräg, sehr flott. Der Bock zeigt es ihm
aber eh funkensprühend an, dass da jetzt schön langsam ein Gang ruhiger
angebracht wäre. :-)
Tja, am Annaberg dann das Übliche: Essen, labern, trinken, fotografieren,
auf- und abfahren und dann weiter die ganze Meute nach Puchenstuben/Wastl
am Wald. Chris und ich wieder vorne treffen wir auf einen Kerl mit RD350.
Sehr brav gefahren, ziemlich flott, schräg, aber stellenweise auf der
letzten Rille. Aber nett. Trotzdem muss festgestellt, werden, dass einige
Jahre Entwicklung im Motorradbau nicht umsonst waren. *räusper* Wär ja noch
schöner, das.
Wir fahren nach dem Parkplatz noch einmal auf und ab, während sich ein Teil
der Truppe oben am Parkplatz einparkt und mit dem GT-üblichen Labern *g*
beginnt. Fotos werden geschossen, Chris fährt natürlich auf und ab und wir
fahren bald wieder weiter. Unten bei der Abzweigung seh ich (und da war ich
mir 100pro sicher) mit einer blauen R1 den Kerl, der mir damals bei der
Stanislaustour erklärt hat, das sei seine Hausstrecke. Nachdem der Chris
dann mit dem Pinkeln fertig war, fahren wir der Gruppe nach Richtung
*nuschelnuschel* <insert Ortschaft here>.
Ich übernehme irgendwann wieder zufällig die Pace und führe die brav
gefahrene Meute schön StVO-konform mit an guten 90er an der grünen
Abzockerei vorbei. Diesmal nix, meine Freunde. Es wird übrigens schon
huschi.
Via Hofamt gehts dann rauf auf den Oxsattel, dort wieder das gleiche Spiel
mit Chris und mir bis zum Parkplatz Kalte Kuchl. Dort werden die Steirer
verabschiedet, wir trinken noch was, fotografieren, tratschen und fahren
dann auch heimwärts über Rohrer Sattel und Hals. Beim Landesjugendheim
trennen sich dann die restlich verbliebenen GT-Helden und fahren die
eigenen Wege heimwärts, wobei ich via Hirtenberg und Co. über die Dosenbahn
heimwärts nach Kaisermühlen fahre.
SEHR GEIL WARS, aber ich muss jetzt leider schliessen, ich muss weg.
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