10. afm-Jubilaeums-GT 2008
Aus afm kopierter Bericht von David Hopfmüller.
Nachdem die Fotos ja schon in Rekordzeit geliefert wurden, darf's an
einem Bericht natürlich auch nicht fehlen.
6:53 Uhr: Wecker läutet. Tankrucksack ist zum Glück schon gepackt, also
nur mehr den Fotoapparat rein (dessen Akku ich extra noch geladen
hatte), Dusche. Ab in den Süden zum McTriester. Dort Begrüßung, Tanken,
Frühstück. Gleich mal die Kamera auspacken. Komisch, leicht ist die
heute. Ah deshalb, der Akku ist zuhause im Ladegerät. Hab ich wenigstens
einen vollen Akku, wenn ich heim komm. #
Abfahrt, B17 nach Mödling, Weinstraße, Vöslau, Pottenstein. Beim
Bahnübergang die obligatorische Rauchpause und Begrüßung der neu
hinzugestoßenen. Riesenbertl versucht, eine Kamera aus Willis Fundus (?)
zu montieren, das gelingt auch, allerdings nimmt sie immer nur maximal
zwei Minuten auf. Hm. Weiter geht's über den Hals. Der Himmel ist
bewölkt, immer wieder regnet es leicht und so wird es auch den Tag über
bleiben. Nach einer zwischenzeitlichen, ansonsten glücklicherweise
unspektakulären Bergung der väterlichen VX Kaffeepause beim Kräuterwirt
in Edlach. Bimbertl bringt den Nachwuchs in Sachen Haushaltstechnik up
to date, Schwerpunkt: Druckkochtöpfe und Staubsauger. afm, da kannst Du
was lernen.
Weiter geht's, und obwohl die Straße größtenteils feucht ist, ist es
fein zu fahren. Speziell die Ohrstöpsel machen das Fahren mit einer
Naked wesentlich angenehmer, weil sie nicht, wie man annehmen könnte,
nur mehr die lautesten Geräusche durchlassen, sondern eher die lautesten
filtern (Wind) und es dadurch erst möglich machen, z.B. den Motor
wirklich zu hören. Ohne dröhnt mir nach spätestens einer Stunde der Kopf
und am Abend hör ich kaum mehr was - weder angenehm, noch
konzentrations-, noch gesundheitsfördernd. Aber ich schweife ab.
Mittagessen also dann, wie geplant, beim Bieber in Aschbach, weitgehend
unspektakulär. Angesichts der überschaubaren Auswahl zwischen
Jägerschnitzel, Schweinsschnitzel und Forelle bzw. drei Suppen und vier
Kuchen wechselt man seitens des Bedienpersonals die Strategie und bringt
einfach, was man in der Küche gerade so fertig hat - irgendwer nimmt's
eh. Im Anschluss dann gleich das obligatorische Gruppenfoto mit diesmal
26 Teilnehmern (im Vergleich zu 22 letztes Jahr). Anschließend teilt
sich die Gruppe, und während Monsieur Übeer mit kleinem Gefolge direkt
nach Annaberg fährt, bricht der Pulk unter Franzscher Führung gen
Wildalpen auf. Auch diese Strecke feucht, aber nett zu fahren. Mike
testet seine Handprotektoren (Pfosten war stärker), ein Organ in
Wildalpen in der 50er-Zone versucht sein Glück mit der Laserpistole (afm
war langsamer). Nach einer Pause bei einem Bushüttl (es regnet noch
immer leicht) gleich 10 min. später Tankstopp. Nachdem's seit Wien doch
schon ~ 220 km waren, und ich den dazwischen liegenden ausgelassen hab,
diesmal also nachfüllen und weiter nach Annaberg. Dort dann im Café die
inzwischen schon fast angewachsene Partie angetroffen und zwangsweise
einen Topfenstrudel verdrückt. Es wird über die vergangenen GTs
philosophiert, bevor es zwecks Photo-Shooting den Annaberg rauf und
runter geht. Macht Spaß. Nachdem's inzwischen doch schon spät und dunkel
zu werden beginnt, neue Peilung: zuhause. Übliche Strecke über Ochs,
Rohrer und Hals (über Hofamt und mit obligatorischem Zwischenstop in der
KK, wo wir fast alleine sind) und nach Verabschiedung in Pottenstein
dann Heimfahrt über Alland, A21. Vom Hügel vor der Einmündung in die A2
der bekannte, aber jedesmal beeindruckende Blick über ganz Wien mit
seinen unzähligen Lichtern. Gegen 21 Uhr bin ich wieder daheim, draußen
ist es längst dunkel.
Fazit: Super war's! Knappe 450 km (und _kein_ Kette putzen heute. Yeah!)
Und ich hab (mal wieder) festgestellt, dass ich keine derart angenehme
und harmonische Partie wie afm kenn. Macht wirklich Spaß!
-- David Hopfmueller
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