11. afm-GT 2009
Aus afm kopierter Bericht von Hermann Gräf.
OK, nur 1. Tag allerdings
Um 08.00 (Zeitpunkt der Abfahrt von der Triesterstrasse) hab ich grad
mein MR Zeugs zusammengesucht.
Die technischen Vorbereitungen (Kette schmieren) hab ich bereits am
Tag davor erledigt.
Ist normalerweise nicht meine Art, umsomehr als ich das eh erst
letzten Herbst gemacht habe, aber italienische Motorräder sind halt
anspruchsvoller.
Danach kommt der würdelose Teil
Frau und Kind setzen sich auf die Stiegen um zu beobachten ob ich's
noch in die Lederkombi schaff.
Knapp.
OK, auf geht's, an der Tanke noch Reifendruck kontrolliert
(Scheissitaliener, hab ich auch erst letzten Herbst gemacht)
Anfahrt zur KK via Brand Laaben, lockeres Einschwingen.
Geht eh noch.
Dort massig vertraute und unbekannte Gesichter.
u.A. der Hr. Piller der sich leider auch schon wieder verabschiedet.
Viele kenn ich jetzt schon seit über 10 Jahren, irgendwie werden die
alle nicht älter sondern nur dicker.
Nur der Zierler hat irrsinnig abgenommen.
Um 10.20h kündigt der Schreiner (der aus Gründen die ich nicht versteh
nachdem er jahrelang am Strassenmotorrad Endurokleidung getragen hat,
jetzt wo er eine Enduro hat im Lederoverall antritt) die Abfahrt an,
um 10.25. befiehlt er die Meute zu den Motorrädern.
Und zwar so, daß die Leute schuldbewusst ihren Topfenstrudel
ausspucken, ihr Zeugs zusammensuchen und in's Freie hasten.
Fahrplan einhalten hat er gelernt bei der Bim.
Richtung Mariazell via Ochssattel und Gscheid (kalt)
Dort spricht mich ein gut gelaunter und genährter Herr wegen des
geplanten Ankaufs eines Defenders an.
Hat mich mit dem Raoul verwechselt der Hr. Igler.
Tom Dittrich samt Kumpel vertschüsst sich nach Wien.
Weiter durch die Wildalpen.
Obwohl's doch recht viele Teilnehmer sind kommt man echt zum Fahren.
Sehr angenehm, super Strecke.
Und nachdem man weiß, daß der Franz eh ein kompetenter Lumpi ist muss
man sich auch nicht allzuviele Sorgen machen.
Ich hab trotzdem fast immer sowohl nach vorne wie auch nach hinten
optischen Kontakt zu Mitfahrern.
Nach vorn weil ich mich sonst verfahren würde.
Nach hinten weil eine Fazer und eine grüne Kawa immer mitüberholen
wenn ich an den Langsameren vorbeitrotte.
Mittagessen, plaudern
u.A. mit dem Hrn. Hopfmüller, den Kotls, den Steirern...
Hier erklärt sich auch wieso der Zierler so irrsinnig abgenommen hat.
Weil der nämich garnicht mit ist und der schlanke Steirer Pitzler
heisst.
Langsam kenn ich mich wieder aus, der ist glaub ich auch auf der Fazer
gesessen die mir nachgefahren ist.
Und hier isses für mich schon wieder vorbei.
Mit den Kotls, dem Huber, Smartie und noch einigen retour nach Wien.
Wieder spassige Fahrerei.
Und das erste Mal, daß bei einer Gruppenfahrerei Ducati die häufigste
Marke ist.
Irgendwo trennt sich dann der Huber von der Gruppe.
Überraschenderweise nicht nach hinten sondern nach vorne.
Es ist echt nix mehr wie's amal war.
Am Annaberg trenne ich mich dann von der Gruppe, durcheile Türnitz
(dieses Mal ohne den FS abzugeben) und fahre bei Altlengbach auf die A1.
Als Pacemaker findet sich ein Aston Martin.
Das luftgekühlte Ducati Zweizylinderchen rennt brav über 200.
Hätte ich nicht gedacht.
Hat sich scheinbar freigefahren, war letztes Jahr noch nicht drin.
War eine wirklich feine Fahrerei, danke an den Organisator.
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