afm-Herbst-GT 2008
Aus afm kopierter Bericht von Robert Riesenberger.
Hoi!
War eh klar, dass keiner der faulen Hunde was schreibt. :-/
Also nachdem am vorgestrigen Stammtisch alle Teilnehmer gesudert haben,
dass 7:15 doch ein wenig zeitig wäre und das Wetter ach so schlecht
angesagt sei, wurde der Treffpunkt und die 7:15 beinhart beibehalten,
aber als Kompromiss der Abfahrtszeitpunkt auf 8:30 verschoben. Natürlich
*ähem* war ich rechtzeitig am Treffpunkt.
Also an der Tankstelle mal 11,5l Sprudel und ein Liter Öl getankt.
Unpackbar, der Scheisshaufen braucht jetzt schon über 2l auf 1000km. Da
hättens gleich an Zweitakter einbauen können. Der Verbrauch hat sich
mittlerweile bei rund 6l eingependelt. Alle anderen tanken auch, es
geht weiter zum Mäci, wo dann kurz palavert wird.
cm, pvs, hp, david, rr, sonst war ka(r)ner da. Halt, und der
Wollmersdingsbums hat uns heute beim Frühstücken Gesellschaft
geleistet. Der war aber mit der Dose da.
Nach einiger Zeit sind wir dann auch in Richtung "irgendwohin"
abgefahren, weil der Hengstpass geht sich sowieso nimmer aus und
ausserdem bei dem Wetter und so...
Über die Dosenbahn dann bis Altlengbach, via Brand/Laaben nach Stössing
und über die Standardstrecke wäre Richtung Kleinzell angedacht gewesen.
Nur leider kommen uns die Herren Karner, Pleschberger und Mock
abhanden. Der David wird ganz nevös, der Schreiner dreht um und
checkt die Lage. Die Befürchtungen dass sich einer der Purchen zu Poden
geworfen hat, machen David ganz unrund. Kurz drauf kommt der Herr
Schreiner mit der Nachricht retour, dass der Chris sich verfahren hat,
und der Heinz ihm nachgefahren ist, um ihn einzuholen *bruharharhar*
und auf den rechten Weg zu bringen. Wie auch immer, kurz drauf sind wir
wieder vollständig und fahren via Kleinzell in die KK.
Dort angekommen herrscht gähnende Leere und es wird gerätselt, ob die
überhaupt offen haben. Als ob die jemals geschlossen gehabt hätten...
Der Herr Schroiner beschliesst gleich mal ein Mittagessen zu bestellen
(es ist ja immerhin schon halb 11 und wir sind schon gute 70km oder so
gefahren) während der Chris sich mit dem Bimpf den Oxinger gibt.
Nachdem wir alle zu Mittag gegessen haben, wird weiter gefahren. Es
wird -welch Überraschung- der Ochsattel gewählt, der übrigens durchaus
gut zu fahren ist, wobei der Chris da mit dem Heinz die Motorräder
getauscht haben. Nach St. Ägyd in den weiten Radien schiesst dann eine
Fireblöd gestochen von einem Stachel in Form von Karners Gashand vorbei
und entschwindet binnen Sekundenbruchteilen hinter der nächsten Rechts.
:-)
Gscheid rauf dann leider feucht. Ich denk mir, da rechts hinten schauts
himmelmässig am Besten aus, und es wird mein Vorschlag via Ulreichsberg
nach Annaberg zu fahren angenommen. Ulreichsberg ist auch feucht, aber
trocknet stellenweise schon gut auf. Rauf auf den Annaberg freut sich
auch der Chris ob der aufgetrockneten Strasse, was man auch eindeutig am
Beschleunigungsverhalten der Fireblade ablesen kann. _Natürlich_ müssen
die alten Herren eine Kaffeundkuchenpause einwerfen, sind wir doch
schon wieder fast 70km gefahren. Nach dieser Pause wird der nun bereits
trockene Annaberg einmal auf-und-ab gefahren, wobei mir der Heinz
einmal die CBR aufdrängt. Naaaguuuuut *seufz*, dann tu ich Dir halt den
Gefallen und fahr die Gurke übers Bergerl.
Die Blöd ist gut 50kg leichter, rund drei mal so stark wie die Zephyr
und hat Bremsen und Fahrwerk. Und Vollkasko. _Trotzdem_ bin ich sie
recht verhalten gefahren, weil ich dem Heinz nichtmehr in die Augen
schaun könnt, wenn ich ihm die Gurke dort zerleg. Ein doch recht
unerwarteter Rutscher übers Vorderrad erinnert mich an Heinz' Warnung
von wegen "der Reifen hat irgendwo a Kante drin" und ich fahr noch
etwas gemütlicher. Nachkontrolle am Parkplatz zeigt auch Rutschspuren
am VR, aber mein Gefühl hat sich bestätigt, die sind noch gut über
einem cm von der Kante entfernt. Dort war der Reifen halt leider noch
jungfräulich, und damit hab ich nicht gerechnet.
Also wieder retour auf meinen Krapfen ohne Leistung, Bremse, Fahrwerk.
Ich glaub, ich hab an diesem Tag das ein oder andere mal angemerkt,
dass mir der Bock schon a bissl am Sack geht.
Den Annaberg runter -halt jetzt wackelnd und quasi beschleunigungslos-
gehts weiter zur Abzweigung rauf nach Puchenstuben. Weite Radien laden
zum fröhlichen Knieschleifen ein und das Wetter tut das Übrige um den
Tag immer leiwander werden zu lassen. Es scheint nämlich mittlerweile
die Sonne! Parkplatz bei Wastl lassen wir aus, Chris, Schreiner und /me
nehmen im Tiefflug die lässige Strecke in einem Stück unter die nun
schön betriebswarmen Reifen. Herr Schreiner versucht seine
Hinterherfahrenden durch Abwerfen von nichtmehr gebrauchten Teilen
seiner Sporttausender zu irritieren, was aber nicht ganz gelingt. Beim
Zusammenwarten an der Kreuzung werden ein oder zwei Fotos geschossen
und für den augenscheinlich unter Hormonschüben leidenden David
versuchen wir Kontakte Kontakte zu knüpfen, was aber leider nach
Ansichtigwerden desselben in die Hose geht.
Wir müssen alle tanken. Nächste Tankstelle Mariazell. Das machen wird.
Josefsberg schon auf Reserve, aber am Knie. Ich hab schon ganz
vergessen, wie einfach und lustig das ist, und vor allem, wie deppat
manche Fussgänger/Radlfahrer da schauen. :-)
Tanken in Mariazl, weiter gehts Richtung Mürzsteg. Niederalpl. Chris
vorne weg, Schreiner hinterher, ich gehs gemütlicher an. Hinter mir
David und Co. Der bussifeine Strassenbelag übers Niederalpl verleitet
einen jedoch durchaus dazu, ein wenig mehr am Quirl zu drehen, so sind
Chris und Schreinerbertl noch im Blickfeld. Das motiviert zusätzlich.
Ok, dann lassen wir die alte Gurke halt nochmal laufen... Oben an der
Kuppe bin ich dann schon fast dran, zwei Kurven weiter pick ich am
Schreiner. Der fahrt aber net schneller, sondern Kampflinie. *ahrgl*
Schleich di, Heast! So geht das gefühlte zwanzig Minuten, obwohls nur
vier oder fünf Kurven waren; ich wollte, aber konnte net vorbei, weil
Leistung fehlt und ich nicht wollte, dass er sich schreckt. *schwupps*
na endlich. Da ist der Chris. Mist, drei oder vier Kurven später ists
Niederalpl aus. Schade. War grad so richtig drin.
Wohlwissend, das Preiner Gschaid zu fahren, sind die folgenden
Kilometer eher harmlos, wenngleich nicht langsam oder fad.
Preiner Gschaid vorne Chris, dahinter ich, Schreiner dahinter. Bergauf
ist es bissl mühsam, da kann ich leistungsmässig einfach nicht
mithalten. Geht nicht. Da geht selbst die F800 so astral besser, dass
es zum raunzen ist. Endlich, die Kuppe erreicht, es geht bergab. Chris
legt feines Tempo vor, die leicht feuchte Strecke machts richtig
spannend. Bei jeder zweiten Ecke ruf ich mir immer ins Bewusstsein,
dass der Chris da vorne mit ABS fährt, also nur ja nicht auf seine
Bremspunkte vertrauen, sondern selber den Ankerpunkt suchen. Hinterher-
fahren verleitet nämlich zum Abschauen, gell Robschi? Im geilen Tiefflug
gehts also über das Preiner, und es macht Spass, den Chris zu
beobachten. Schöne, runde Linie, keine groben Ecken oder Verbremser
(merkt man beim ABS ja net so als Hinterherfahrender *g*). Man könnte
fast schon sagen, emotionslos oder fad, aber das triffts net. Der fährt
halt einfach ohne irgendwelche Spompernadln.
An der Bushaltestelle nach dem PG kurze Pause, wobei unsere Motorräder
zum Abenteuerspielplatz für drei Kinder und deren Eltern umfunktioniert
wurden. Heinz' Blade war natürlich der Favorit bei den Rotzern. Haben
ja keine Ahnung, die Kinder. Auf Schreiners Ace wird am Quirl gedreht,
und bei 10kU/min im Leerlauf schreit der Kleine dann "ich hab 10PS
gegeben!". Chris färt pinkeln, vor der Milf (O-Ton David) traut er sich
dann doch nicht. Verabschiedung von den Kids, weiter gehts ins
Höllental. Schön zu fahren, sauber also geht schräg und flott.
Theoretisch. Praktisch schauts so aus, dass mir stellenweise ein Gang
rausspringt und ich mir die Finger zwischen Bremshebel und Griff
einzwick', was der aggressiv-flotten Fortbewegung am Motorrad eher
hinderlich ist. Geil is das Höllental trotzdem. Via Klostertal dann
weiter zum Hals. Chris und Bertl wieder vorn, ich lass bissl nach, um
alleine zu fahren. Nach der Kuppe bin ich dran und grad so richtig
heiss, weils ganz gut geht, aber so a SCHAS!, da ist alles gesplittet.
Ganze Fahrbahn mit Splitt bedeckt. Zwar schon recht grippig, aber
trotzdem... Hmpf. Mir is wurscht, ich lass halt ein bissl nach, aber
fahr flöttlich weiter bis zum Landesjugendheim. Dort wird dann noch
bissl getratscht, geblödelt und verabschiedet.
Meine Heimfahrt geht via Bad Vöslau Richtung Baden aufs Bandl und via
Tangente heim nach KM.
War wirklich a lässige Ausfahrt. Nächste Herbst-GT fahr ich garantiert
mit einem stärkeren und jüngeren Motorrad. Fix Oida.
Die Teilnehmer:
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Der junge Teilnehmer:
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Der leider nicht Teilnehmer:
http://doppel-r.is-ur.org/pics/afm-hgt-2008/afm_hgt_010.jpg
Na und ich halt.
Doppel-R
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