Newsgroups: at.freizeit.motorrad
Date: Mon, 25 Jun 2001 11:17:40 +0200
From: Franz -STAR- Starhan <starhan@gmx.net>
Message-ID: <3B3701B4.8CF38135@gmx.net>
Subject: Sonntags-ST

Hoi afm!

Gestern fand bei strahlendem Sonntagswetter wieder einmal eine afm-Ausfahrt statt.
Treffpunkt war um 14h in Wöllersdorf bei der "GT-Tankstelle", wo ich auch zum
vereinbarten Zeitpunkt eintraf. Doch irgendwie war die Tankstelle, was Motorräder
betraf, fast leer. Einzig Benny war schon da und nach Händeschüttel und Auffüllen
der Treibstoffvorräte bei Mensch und Maschine begann das Warten auf die CC-Fraktion.

Kurz vor 14:30 trafen sie dann auch ein: Roman mit der Falco, Leo mit dem Banditen,
Joachim mit der VTR SP1 (und urlautem Krachowitsch) sowie Roman's Schwester Birgit
mit einer Hornisse. Gegen halb drei setzte sich der Troß dann in Bewegung. Über
Piesting, Reichental und Miesenbach ging es nach Puchberg am Schneeberg und dann
durch's G'hackte nach Gloggnitz. Dabei hat die Nav gemeint, daß es eh ausreichend
ist, wenn der hintere Koterer an einer statt an vier Schrauben hängt und kurzerhand
einfach zwei Schrauben abgeworfen (eine hab ich am Samstag bereits verloren).
Ist ja auch nur unnützer Ballast.

Irgendwie ist es mir nicht so wirklich aufgefallen, daß der Kotflügel die Tendenz
hatte, sich in Kette und Speichen einzugraben, zum Glück aber den hinter mir
Fahrenden. In Gloggnitz also zu einer Tankstelle und statt Sprit halt Schrauben
nachgetankt.

Nach diesem ungeplanten Halt ging's weiter über Prein an der Rax und das Preiner
Gscheid nach Kapellen, weiter nach Mürzsteg und über das Niederalpl nach Wegscheid
und weiter nach Gußwerk und Mariazell. Bei einer kurzen Rast stelle ich fest, daß
die Nav wohl ihren schlechten Tag hat: Der Motor saftelt Öl raus. Nicht dramatisch,
aber doch. Alle Schrauben nachgezogen und gehofft, daß es nicht ärger wird.

So gegen 17h machen wir uns von MZ aus auf den Heimweg. Wir fahren gemeinsam über
das Halltal bis Terz, wo sich die CC-Gruppe in Richtung Lahnsattel vertschüßt.
Benny und ich fahren in St.Ägyd tanken und nehmen anschließend den Ochssattel
unter die Räder, wo ein (CBR?-)Treiber in ziemlich englischem Stil (fast aus-
schließlich links) uns den Angstschweiß ins Gesicht treibt. Benny hätte ihn fast
von hinten geküßt, ehe er vorbeikam. Ich hab ihn dann noch zwei, drei Kilometer
gejagt, ehe er mich entnervt vorbeigewunken hat.

Pause in der Kalten Kuchl bei Topfinger und Durstlöscher, wo wir auf Michi Huber,
dessen Duke und seinen Freund treffen. Bissl Benzin geredet und wie wir auf-
brechen wollen, reitet grade Wegwerf-Günther (diesmal aber nicht ;) mit einer
Partie ein. Händeschüttel und kurzes "Hallo", wollen Benny und ich aber nicht
länger warten und wollen wegfahren. Wie ich bei der Nav ankomme, trifft mich
halb der Schlag: Eine dunkle Lacke hat sich unter dem Motor ausgebreitet und
es tropft ordentlich von der Motorunterseite. *kreisch!*

Benny geholt und kurzen Flüssigkeitscheck mit dem Finger gemacht: Schaut aus
wie Öl. Verdammt, wie komm ich nach Hause? Benny meint dann, daß es eher nach
Sprit riecht und macht die direkte Fingerprobe am Motor. *schnüffelschnüffel*
Ja, das ist Sprit. Komich. Alles abgesucht, aber kein Leck gefunden. Nagut,
machma mal den Tankdeckel auf. Rechter Deckel: Passt, Benzinstand nicht sicht-
bar. Linker Deckel: Huch, da rinnt ja fast das Benzin über! Rätselraten:
Wieso? Erklärung: In St.Ägyd ziemlich voll getankt, bei der KK etwas schräg
abgestellt und die Sonne heizt drauf => Benzin dehnt sich aus und rinnt aus.
*Puh* Solang's nur ein bissl Benzin ist...

Nach dieser kurzen Sprit-Einlage also los in Richtung Hainfeld, durch die
Ramsau (so rum macht's mir eigentlich mehr Spaß :) und dann auf die B19.
Über Klamm nach Laaben und weiter in Richtung Klausen/Leopoldsdorf. Bei
Forsthof (am Ende der Kurven hinauf) Viehtrieb. Kurze Pause *muuuh!*
und ab geht's nach Klau/Leo und über den Hengstl (wo wir einen ansich
motiviert anstoffenden R1-Treiber ziemlich herbrennt haben *g*) nach
Preßbaum. Kurz vor Purkersdorf vertschüsse ich mich Richtung Wolfsgraben,
was Benny wohl wegen der tiefstehenden Sonne nicht ganz mitbekommen hat.
Über Wolfsgraben und Breitenfurt dann heimwärts, um 20h zu Hause angekommen.

Schee woar's.
Franz; mit saftelnder und schraubenabwerfender Nav